Aicher Qualitätstag 2007: Erfolg, aber kein Grund, um auszuruhen
„Ein berechtigtes Lob an der richtigen Stelle – das muss sein und motiviert“.
Aicher Geschäftsführer Franz-Karl Aicher hatte zur Eröffnung des „6. Aicher-Qualitätstages“ gleich eine ganze Menge Anlässe zum Loben gefunden. „Wir sind auf dem richtigen Weg, das ist aber kein Grund, uns auszuruhen, wir haben nämlich noch ein ganzes Stück vor uns“, bedankte er sich vor der fast komplett erschienenen Belegschaft im neuen Schulungsraum.
Petra Ohlhauser, Leiterin des Steinbeis TQI Innovationszentrum Gosheim, stellte ein Fünfpunkteprogramm vor, durch das an den Arbeitsplätzen ein effektiveres und effizienteres Arbeiten erreicht werden soll. In sieben Gruppen werden, mit einer Kamera bewaffnet, Kollegen die Nachbarabteilungen in Augenschein nehmen. „Ein anderer Blickwinkel ist die beste Möglichkeit, Betriebsblindheit gar nicht erst entstehen zu lassen.“ Die Bilder „vorher“ und „nachher“ werden dies dokumentieren und das Ergebnis wird in das Gesamtprojekt, dazu gehören auch Standortoptimierung der Maschinen und Optimierung der Logistik, einfließen.

Georg Huber und Paul Winkler aus der QS-Abteilung verdeutlichten in einem Kurzvortrag, wie schon mit kleinsten Verbesserungen eine große Änderung erreicht werden kann. Betriebliches Vorschlagswesen, so betonte auch Franziska Aicher, sei „mit offenen Augen arbeiten und seine Ideen aktiv mit einem Nutzen für alle einbringen.“

Für ihre zehnjährige Betriebszugehörigkeit wurden Christa Wieczorek, Helmut Doden, Alexander Kim und Wladimir Novak geehrt. Ein Dank erging auch an die zum 31. August ausgeschiedene Ljubow Siebert und Peter Steiner, der bereits zum 31.03.2007 in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt hat. Angesichts der überreichten Präsentkörbe waren sich die neuen Auszubildenden bei ihrer Vorstellung schnell einig: „Wir wollen hier auch einmal unser Zehnjähriges feiern!“
Den Abschluss fand der Qualitätstag, der zukünftig halbjährlich ausgerichtet werden soll, bei einem gemeinsamen zünftigen Grillabend: Wie es zu einem zerspanenden Betrieb besser nicht passen konnte, gab es Spanferkel; als Drehteile mussten zwei Jungschweine herhalten.