Aktuelles von Aicher

Aktuelles von Aicher

Starke Mädchen im Betrieb / Verlierer wurden zu Gewinnern

Besucher in der Aicher-Produktion auf dem Heuberg sind keine Seltenheit.
Doch dieses Mal ließen sich gleich zwei besondere Besuchergruppen in Sachen Berufsplanung & Co. durch die laufende Fertigung führen.
Im Rahmen des Projekts „Mädchen bewegen was“ schauten 15 Mädchen bei Aicher hinter die Werkskulissen.


„Mädchen haben Potenzial!“, das weiß man bei Aicher längst. Die Achtklässlerinnen schauten sich vorab einen Film an, der rund um die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten informierte. Dann ging es zur Werksbesichtigung. „Viel dreckiger“ aber auch „etwas leiser“ haben es sich die Mädchen vorgestellt. Die modernen Maschinen begeisterten sie dann schnell.

Ein besonderes Bonbon hatte sich das Azubi-Team für die Besucherinnen ausgedacht: Sie durften verfolgen, wie aus einer Titan-Stange modische Ringe gedreht wurden, ihren Ring dann selbst mit einem Schmuckstein besetzen – und natürlich mit nach Hause nehmen. Es mussten sogar „Sonderschichten“ eingelegt werden, da die Mädchen gleich an ihre Freundinnen dachten und die Produktion hochfuhren.
Die Begleiterin vom Arbeitsamt Rottweil lobte das Engagement von Aicher: „Das ist selten“. Prokuristin Franziska Aicher antwortete mit einem Zitat aus dem neuen Ausbildungsflyer: „Wir sind alles - außer gewöhnlich!“

Auch die zweite Besuchergruppe kam voll auf ihre Kosten - sie hatten verloren und doch gewonnen: Die Verlierer bei der Aicher-Verlosung am Berufetag in Spaichingen sollten nicht leer ausgehen. Als „Trostpflaster“ erhielten sie eine Einladung zur Werksbesichtigung. Fünf Jungen, zum Teil mit ihren Eltern, folgten der Einladung. Auch für sie hatte das Azubi-Team in der Lehrwerkstatt eine praktische Überraschung vorbereitet. Sie durften einen Schlüsselanhänger aus eloxiertem Aluminium herstellen. Mit einer Graviermaschine wurde ein Name - nicht immer war es der eigene - in das Metall gefräst. Anschließend konnten die Jungen selbst Hand anlegen und das Loch für den Schlüsselring mit einer großen Standbohrmaschine bohren.
Glückliche Gesichter beim abschließenden Imbiss mit Butterbrezeln und süßen Stückle – nicht nur bei den Teilnehmern. Auch Ausbildungsleiter Armin Lang ist zufrieden. „Es waren einige dabei, die sich sehr konkret für ein Praktikum oder eine Ausbildung interessiert haben. Ich denke, die werden wir auch wieder sehen.“