Den "Tipp-Kicker" bringt er gleich mit - der neue Ausbildungsleiter stellt sich vor
Seit dem 1. April 2011 hat unsere Lehrwerkstatt mit derzeit neun Auszubildenden einen neuen Leiter:
Ralf Borchert.
Er ist Automaten-Einrichter und Industriemeister Metall und verfügt über langjährige Berufserfahrung, auch in der Ausbildung von Nachwuchskräften.
Das Aicher-Redaktionsteam hat Herrn Borchert interviewt.Aicher-Redaktionsteam: Hallo, Ralf. Seit dem 1. April bist Du der neue Ausbildungsleiter in unserer Lehrwerkstatt. Würdest Du Dich unseren Online-Lesern kurz vorstellen?
Ralf Borchert: Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. In meinem Lehrbetrieb arbeitete ich 21 Jahre lang – auch mit Personalverantwortung. Seit 10 Jahren war ich neben meiner eigentlichen Tätigkeit für die Ausbildung zuständig.
Bei Aicher bin ich jetzt erstmals hauptberuflich Ausbildungsleiter, und das heißt für mich: Ich kann mich voll und ganz meinen Jungs widmen und habe ausreichend Zeit, sie optimal zu fördern.
Ich arbeite mit im GVD-Arbeitskreis Ausbildung. Dort haben wir zum Beispiel erst kürzlich den GVD-Praktikaleitfaden konzipiert. Das Projekt „Tipp-Kicker“, das im Zentrum dieses Konzepts steht, bringe ich auch bei Aicher in die Lehrwerkstatt mit ein.
In meiner Freizeit engagiere ich mich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Aldingen, deren Jugendsektion ich auch schon betreute. Ich spiele Badminton und musiziere bei der Guggenmusik.
Aicher-Redaktionsteam: Wie war Dein Start bei Aicher?
Ralf Borchert: Ich habe die Auszubildenden schon vor meinem ersten Arbeitstag kennen gelernt. Das war nützlich, denn gleich am ersten Tag wohnte ich der Abschlussprüfung Teil 1 bei, und das Lampenfieber der beiden Azubis war sicher um einiges geringer, weil ich kein Fremder mehr für sie war.
Aicher-Redaktionsteam: Du sprachst vorhin von „Deinen Jungs“ – ist die Ausbildung bei Aicher nicht auch etwas für Mädchen?
Ralf Borchert: Ganz sicher! Wir möchten gerade beim Berufetag in Spaichingen, an dem wir wieder teilnehmen, auch Mädchen für eine Ausbildung bei Aicher begeistern. Zerspanungsmechaniker/in ist ein Beruf, der später sehr viele Möglichkeiten eröffnet – für Männer und für Frauen.
Aicher-Redaktionsteam: Was ist Dir besonders wichtig als Ausbildungsleiter bei Aicher?
Ralf Borchert: Ich sehe das Verhältnis Ausbildungsleiter und Azubis wie ein Getriebe – es soll laufen „wie geschmiert“. Ich mache viel für die Jungs, erwarte aber auch, dass sie wollen und engagiert mitmachen. Ich gebe den Grundstock vor, und sie sollen dann auch eigenständig Ideen entwickeln und umsetzen.
Die Jungs – und hoffentlich bald auch wieder die Mädchen – bekommen hier eine hervorragende Ausbildung, und das ist die beste Voraussetzung für einen guten Start ins Leben.