Mit Spaß Lösungen finden - unser neuer Ausbildungsleiter Rudolf Stefan ist ein Mann der Praxis

„So schnell es geht sollen unsere Azubis auf Fachniveau kommen“, das findet unser neuer Ausbildungsleiter Rudolf Stefan am allerwichtigsten.
Seit 1. Oktober kümmert er sich um die derzeit neun Auszubildenden bei Aicher.
Herr Stefan bringt sehr viel Praxiserfahrung mit in den neuen Job:
1998 fing er bei Aicher an und absolvierte bei uns seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Danach war er Facharbeiter in der Fertigung. Vor ein paar Jahren machte er eine zusätzliche Ausbildung zum Zerspanungstechniker und sammelte neue Praxis-Erfahrung als Projektleiter in der Fertigung.
Dieses Wissen bringt er jetzt in die neue Stelle als Ausbildungsleiter ein, und unsere Azubis profitieren davon.
„Der erste Monat als Ausbildungsleiter war wirklich hart“, erzählt Rudolf Stefan. „Ich musste mich schnell darum kümmern, dass alle Termine für Prüfungen, Berufsschule und Ausbildungsbörsen standen. Außerdem liefert die Lehrwerkstatt Teile fürs Unternehmen, und auch da war viel zu tun. Ich lasse es überdies nicht gelten, wenn ein Azubi sagt, er habe verstanden, was ich erklärt habe und dabei ist sein Gesicht ein einziges Fragezeichen. Ich erkläre es so gründlich, bis er es anwenden kann. Denn in der Ausbildung werden die Grundlagen fürs Berufsleben gelegt.“
Von schönen, aber anstrengenden Arbeitstagen bei Aicher erholt sich der 34-jährige Familienvater beim Spielen mit seinen beiden Kindern. Wenn er heimkommt, sausen ihm der vierjährige Sohn und die zweijährige Tochter schon entgegen und wollen den Papa für sich. Dann springen, basteln und malen sie zusammen. Zählen lernen und schreiben üben gehört ebenso zu den Spielen, die er mit den beiden macht. Kürzlich staunte die Kindergärtnerin, wie gut der Kleine schon schreiben und zählen kann.
Mit seinen Auszubildenden arbeitet er derzeit auch daran, eine Fräsmaschine als Mini-Version zu entwickeln. Die Teile dafür stellen die Azubis selbst her. Sogar ein Motor soll eingebaut werden, und es ist geplant, dass die Maschine lauffähig ist und einfache Bearbeitungen ausführen kann. Herrn Stefan ist dabei wichtig, dass er seinem Team nicht alles vorgibt, sondern dass die Jugendlichen selber denken und Lösungsansätze entwickeln. Dafür gibt er ihnen gerne Tipps und ermutigt sie. Aber, sagt der Mann der Praxis, am wichtigsten ist es, dass sie bei der Arbeit Spaß haben und lernen, selber Lösungen zu finden, die dann auch funktionieren.